Bericht aus dem Main Echo - Ehrenabend in der Braunwarthsmühle 11.01.2019

Von Ingo Geiß, (Kommentare: 0)

Einladung zum 1. Mai Fest der Sulzbacher Schützen

Vereinsarbeit und Ehrenamt werden in Sulzbach großgeschrieben und gewürdigt. Bürgermeister Martin Stock zeichnete im Rahmen einer Feierstunde am Freitagabend in der Braunwarthsmühle Bürger, Sportler, Vereinsmitglieder und Funktionäre für herausragende Leistungen sowie für langjährige Funktionstätigkeiten mit der Goldenden und Silbernen Nadel des Marktes aus. Insgesamt wurden 86 Personen (46 mal Gold und 40 mal Silber) die sich seit Jahren im sozialen und caritativen Bereich, im Bereich Hilfeleistung, im musikalischen, gesanglichen, musischen und sportlichen Bereich, als langjährige Vereinsmitglieder, im kirchlichen Dienst und im Bildungsbereich engagieren, ausgezeichnet. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde vom Ensemble der Sodenthaler Musikanten. Bürgermeister Martin Stock berichtete, dass er in diesem Winterurlaub ein Experiment gewagt habe und fast zwei Wochen lang der Versuchung widerstanden, auf seinem Smartphone das blaue Symbol für Mail zu drücken und er habe seinen Laptop nicht angerührt. Es sei ein schönes und ein befreiendes Gefühl gewesen. Bei all den Vorteilen, die die heutige digitale Vernetzung bringe, sei es wichtig, für die Gesellschaft und das Miteinander, für sich selbst und für andere, Zeit für Gespräche und Aktivitäten aufzubringen. Anhand eines Chatverlaufs erklärte Stock, wie man sich entwickle, wenn man aufhöre miteinander zu reden und sich im persönlichen Gespräch auszutauschen. Der Bürgermeister empfahl ab und zu eine Pause von Social Media und Whatsapp zu machen und sich von Mails nicht unter Druck setzen zu lassen, sondern lieber direkt zu den Leuten zu gehen, um das persönliche Gespräch und den Austausch zu suchen. Heutzutage sei es wichtiger denn je, Gebräuche und Traditionen zu bewahren und auch im digitalen Zeitalter an die Jugendlichen und Kinder weiterzugeben. Vereine bedeuten Leben, gesellschaftliches Engagement bedeutet Erfüllung. Stock zitierte das afrikanischen Sprichwort: „Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern“. Er lobte die Anwesenden, dass sie mit ihrem Ehrenamt einen unermesslichen Dienst am unmittelbar Nächsten und an der der Demokratie leisten. „Suche Frieden und jage ihm nach“, zitierten Pfarrerin Martina Haas und Pastor Jakob Mehlig von der evangelischen Kirchengemeinde die Jahreslosung 2019 aus dem Psalm 34.15. Pfarrer Arkadius Kycia von der Katholischen Kirche appellierte an die Anwesenden sich und anderen Zeit zu schenken. Info

 Bericht/Bilder: Main Echo

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